10. März 2016
Vorstellung Team Karosserie

Unser Karosserie-Team besteht aus sieben Personen. Sie sind nicht nur für den Fahrzeugrahmen sondern auch für die Verkleidung des Boliden zuständig. Außerdem befasst sich das Team mit dem Sitz und dessen Position.

Wer gehört zum Team?

Teamchefin und damit Herrin über sechs kreative Köpfe ist Tina Motz. Sie studiert seit 2012 Maschinenbau an unserer Hochschule.
Magdalena Rauschert, Maik Ebert, Martin Wagner und David Wernecke studieren ebenfalls die gleiche Fachrichtung.
Claudia Schnee studiert Industrial Management und Rahmat Alpian Wirtschaftsingenieurwesen.

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Tina Motz erklärt die Aufgaben des Teams:

In den Augen der meisten Menschen würde es ausreichen, irgendetwas um den Rahmen zu spannen und fertig ist die Verkleidung. In Wahrheit ist das Ganze etwas komplizierter. Unsere Aufgabe ist es,ein Material zu finden, dass gute technische Eigenschaften besitzt, leicht und nach Möglichkeit auch noch ökologisch ist. Im Fall der Firewall, die ebenfalls in meinen Bereich fällt, sind außerdem die Wärmeleitung und die Nicht-Entflammbarkeit von großer Bedeutung. Anschließend gilt es, die in Frage kommenden Materialien verschiedenen Tests zu unterziehen und eine Auswahl zu treffen.
Bei der Konstruktion der Verkleidung steht natürlich die Funktionalität im Vordergrund. Bei einem Rennwagen ist immer die Aerodynamik zu beachten, um möglichst viel Abtrieb bei einer überschaubaren Zunahme des Luftwiderstandes zu generieren. Allerdings dürfen wir dabei auch nicht vergessen, dass eine Verkleidung immer auch das endgültige Design eines Fahrzeugs beeinflusst.
Die abschließende Fertigung ist immer eine besondere Meisterleistung des Teams, da in wochenlanger Handarbeit jede Unebenheit aus den Formen und den Laminaten herausgeschliffen werden muss, da diese beim Folieren wieder zutage kommen würden.

Im Bereich der Karosserie ist also für jedes Interessengebiet etwas dabei, was sich auch in den Mitgliedern widerspiegelt. So beteiligen sich sowohl Maschinenbauer aus den Bereichen Konstruktion, Fertigung und Oberflächentechnik als auch Wirtschaftsingenieure in dieser Abteilung von TMM.

Warum ist Tina bei TMM?

Ich bin mit Autos aufgewachsen. Zuerst waren es die typischen kleinen Modellautos, irgendwann ein Elektroauto für Kinder. Wegen meines Interesses am Motorsport begann ich mit meinem Maschinenbaustudium. Es war für mich also ein ziemlich logischer Schritt, zu TMM zu gehen.

Wie ist sie auf TMM aufmerksam geworden?

Als ich mit dem Studium begonnen habe, war es noch üblich, die „Erstis“ mit einem Showrun auf der Leisniger Straße zu begrüßen. Ich kann also nicht gerade behaupten, dass ich TMM zu Beginn übersehen oder überhört hätte.

Was erwartet sie von der Teilnahme?

Ich erhoffe mir von der Teilnahme eine sinnvolle Ergänzung meines Studiums, um Theorie und Praxis zu verbinden und zu lernen, unkonventionelle Lösungen für Probleme zu finden.
Außerdem freue ich mich über die vielen interessanten Kontakte, die ich seit meinem Eintritt vor 3 Jahren knüpfen konnte.

Warum sollten andere zu TMM kommen?

Ich bin der Meinung, wir haben bereits genau das, was wir brauchen, in der Garage stehen: einen waschechten Rennwagen. Jedem, der sich auch nur etwas für Motorsport interessiert, wird das vollauf genügen. Ich meine, wer hat in seinem Leben die Gelegenheit, an so einem besonderen Projekt mitzuwirken? Das ist ein Traum für die meisten Leute, die sich für Autos begeistern und an dieser Stelle müsste man ansetzen.